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Tina Umlauf Dipl. Fotodesignerin

TINA UMLAUF

Dipl. Fotodesignerin

 

Fotografie – mein Beruf und meine Passion

Das Leben und unsere Welt bewusst wahrzunehmen und diese zu visualisieren, sie mit Herz und Auge zu sehen und durch Bilder festzuhalten ist Teil meiner Passion, meiner Fotografie.

 

Mit lebendigen Reportagen, schönen Detailaufnahmen und außergewöhnlichen Portraits bleibt meine Fotografie nicht nur Abbild sondern wird zum künstlerischen Ausdruck und zum Mittel der Kommunikation.

 

Die Abwechslung, die dieser Beruf mit sich bringt erfreut mich immer wieder aufs Neue.  Durch meine Lust an der kreativen Bildsprache in Kombination mit meinem Fachwissen lassen sich Visionen realisieren.

 

Ich würde mich freuen, Sie kennen zu lernen und für ihre Projekte und ihre Firma individuelle Foto-Konzepte zu erarbeiten. Kontaktieren Sie mich!

 

 

2004 – 2009 Studium des Kommunikationsdesigns,

Fachrichtung Fotodesign, FH Dortmund

Selbstständigkeit seit 2009

Dozentin an der Volkshochschule Essen seit Dezember 2010

 

Ausstellungen

Tina Umlauf Photography
  • 2004 „Motions and Emotions“,

    Gruppenausstellung, FH Dortmund, FB Design Galerie

    Im thematischen Mittelpunkt stehen die verschiedenen  Darstellungsformen von Bewegung im Medium Fotografie im Kontext menschlicher Gefühle.

     

    Emotionale Empfindungen und ihre Widerspiegelung haben in der bildenden Kunst seit jeher eine Hauptrolle gespielt. Der gestalterische Umgang mit diesem Sujet wird nie abgeschlossen sein.

     

  • 2004 Rössel-Vinyl Netting Bags, Gruppenausstellung, Dortmund

    Rössel ist ein Dortmunder Textil-Design-Unternehmen, das Trage- und Kuriertaschen aus recycelten Werbeplakaten anbietet. Solche Werbeplakate findet man an Fassaden und Baugerüsten im öffentlichen Raum. Das Netz-Vinyl aus dem die Plakate gefretig sind, eignet sich hervorragend für diese Produkte, weil es robust und leicht ist und vor allem immer andere Muster und Motive zeigt. So kann man sicher gehen, dass jede Rössel-Tasche ein absolutes Einzelstück ist!

    Darüber hinaus findet die Produktion in manufakturähnlicher Weise in Sozialwerkstätten im Ruhrgebiet statt. Das Projekt wird durch das Land NRW und den Europäischen Sozialfonds unterstützt.

  • 2006 Spektrum 4, Werkschau der FH Dortmund

    Inszenierung

     

    In unserer modernen Gesellschaft ist Zeit ein kostbares Gut geworden.

    Während Zeitnot herrscht werden wir zum Zeitsparen animiert, als wären wir mit gesparter Zeit reicher oder gar glücklicher.  Möglichst viel erledigen, konsumieren und zelebrieren.

    Dem Einfluss der gesellschaftlichen Maßstäbe ist nur schwer zu entkommen.  Wir streben nach Erfolg, Anerkennung, viel Geld, tollen Klamotten und nach dem neusten Trend. Wir versuchen mitzuhalten und zu funktionieren. Wir haben uns mit unserer konsumorientierten Gesellschaft eine Welt geschaffen,  die, wie wir meinen, unsere Bedürfnisse stillt und uns einen Sinn fürs Dasein liefert.

     

    Mit Hilfe der Fotografie inszeniere ich absurde Situationen.

    Die Darsteller bewegen sich in einer Welt, die sich unserer Normalität entzieht.

    Orte, Gegenstände und Situationen verändern sich, so dass neue Sichtweisen möglich werden.

  • 2007 „Die Macht der Sprache“, Akademie der Künste, Berlin

    Konzept zum Jasager

     

     

    Im Spannungsfeld von Disziplin und Unabhängigkeitsstreben, von Querulantentum und Folgsamkeit behandeln die Brechtschen Lehrstücke „Der Jasager“ und „Der Neinsager“ die Hinwendung des Menschen zu der eigenen Individualität oder dem Gemeinwohl eines Kollektivs.

  • 2009 Schauraum, Diplomausstellung der FH-Dortmund

    Grünes Gold

     

    „Ohne einen Kaffee am Morgen geht gar nichts“ - Wie oft habe ich diesen  Satz schon gehört oder gesagt.  Aber wo kommt der Kaffee eigentlich her? Diese Frage führt mich auf eine fotografische Reise durch die  peruanische Region Chanchamayo.

     

    Es ist eine Reise in die Heimat des  Kaffees, auf der ich in Pichanaki, Villa Rica, Piriari,

    La Merced, San  Ramón, Satipo und Pangoa Station machte.  Dort im Hochland Südamerikas, nicht weit entfernt von den Anden, wächst  ein hervorragender Arabica-Kaffee. Die Region ist reich an  landwirtschaftlichen Gütern, dennoch führen die Kaffeebauern ein  bescheidenes Leben. Da der Preis für Rohkaffee unbeständig ist, können kleinere Kaffeebauern am Weltmarkt nicht konkurrieren. Erst durch den  Zusammenschluss zu Kooperativen verbessern sich die Lebens- und  Arbeitsbedingungen. Die kleinbäuerlichen Familien erhalten dort einen fairen Lohn für ihre Arbeit, werden in umweltschonenden  Produktionsweisen unterstützt und haben Zugang zu Schulbildung.

    Auf den Spuren des „Grünen Goldes“, wie die Peruaner liebevoll ihren  Rohkaffee nennen, erfahre ich, wieviel Mühe hinter einer Tasse Kaffee  steckt, die wir täglich trinken.

  • 2009 „Grünes Gold“, Ausstellung und Vortrag, Orlando, Bochum

  • 2011 “Essen an einem Tag”, Ausstellung, VHS Essen

  • 2011 “Inside Out”, Gruppenausstellung im Kunsthaus Rhenania Köln

     Wenn ein 15 Personen umfassendes Künstlerkollektiv gemeinsam zum Thema:

    „Künstlerische Selbstbilder“ arbeitet, kommen viele Fragen auf. Wer bin ich? Was

    will ich von mir zeigen? Was will ich erforschen? Wo sind meine Grenzen? Wie öffentlich

    will ich sein? Was will ich anderen darüber mitteilen? Was ist der Mensch?

    Die Ausstellung Inside Out zeigt die Ergebnisse der einjährigen Auseinandersetzung

    einer Gruppe von Künstlern (unter der Leitung und Mitwirkung von Frau

    Prof. Gates), die mehr wagen wollten, als die Darstellung einer Selbstmarketing-

    Oberfläche, die ein Mensch üblicherweise hat, um in einer modernen Industriegesellschaft zu funktionieren. Alle Mitglieder dieser Gruppe haben Kunst oder

    Design studiert, stehen mitten im Beruf und mitten im Leben. Trotzdem ist der

    Wunsch, nicht an einem Ort zu verharren, sondern die Ergebnisse des intensiven

    künstlerischen Selbsterforschungsprozesses mit den Besuchern der Ausstellung

    zu teilen, existenziell.

     

    Durch die wechselnden Gestaltungsmittel und vielschichtigen Positionen zum

    Thema Selbstbild wird diese Ausstellung multiperspektivisch. Der Fokus der

    Selbstbefragung liegt auf unterschiedlichen, teils überraschenden Aspekten, die

    sich humorvoll, lyrisch, mit wissenschaftlicher Akribie gesammelt, leicht und/oder

    tiefsinnig darstellen. Dadurch fordert die Ausstellung den Betrachter heraus, mit

    der eigenen Sicht auf sich selbst zu experimentieren, sich selbst dieser zutiefst

    menschlichen Frage zu stellen: Wer bin ich?

     

    In meiner Arbeit „Gender Identities“ befasse ich mich mit gesellschaftlichen Rollenbildern.  Dabei steht die Inszenierung von Männlichkeit und Weiblichkeit und deren Schnittmenge im Fokus. Mit meinen Bildern schaffe ich Irritationen, die mit dem Auflösen von stereotypen Geschlechtsidentitäten einhergehen.

     

    Download / PDF / Pressematerial insideout

     

  • 2013 “Rarámuri”, Ausstellung und Vortrag, Bochum

    Rarámuri - Mexikos Indianer der Tarahumara

     

    Sie sind die ausdauerndsten Läufer der Welt. Die Männer und Frauen vom Volk der Rarámuri.

    Ein Ultramarathon mit dem Namen „Caballo Blanco“ in Urique, Mexico ist

    legendär. Hier kommen 300 Rarámuriläufer und 82 Läufer aus 14 weiteren Ländern zusammen, um eine der schwersten Herausforderungen anzunehmen:

    80 km auf steinigen Wegen, bergauf und bergab, bei ca. 30 Grad Celsius.

     

    Das Gebirge der Tarahumara zählt mit einer Länge von 50 km zu den größten Schluchtensystemen Nordamerikas. Manche Gipfel erreichen Höhenzüge bis zu 2.400 m über dem Meeresspiegel. In diesem Gebiet wohnen ca. 60.000 Rarámuri-Indianer. Das Wort bedeutet „Jene, die schnell laufen.“

    Die Frauen tragen buntgemusterte, weite Röcke und farbenfrohe Blusen, die Männer Lendentücher und unifarbene Blusen. Beide Geschlechter tragen

    Sandalen, die „Huaraches“. Sie werden mit Lederbändern an den Knöcheln befestigt und haben eine Sohle aus Autoreifen. Manche Rarámuri tragen aber auch Shorts und Turnschuhe.

     

    Ich nenne sie die „stillen Läufer“, distanziert, wortkarg und schnell.

    Im März 2012 konnte ich sie auf meiner Reise ein wenig kennen lernen.

    Meine Eindrücke über die Menschen und ihre Kultur aus dem Norden Mexikos möchte ich gerne teilen.

     

  • 2013 “Urban. Thames. Surfaces.”, Artefact Künstlergruppe,

    Gründerzentrum Willich

    Die Arbeit

    “Urban. Thames. Surfaces.”

     

    besteht aus Fotografien der londoner Themse und ihrer direkten Umgebung. Der Fluss hat verschiedene Oberflächen je nach Lichtverhält -

    nissen und Spiegelungen.

     

    Das Urbane verändert sich entlang der Themse und verändert somit die Themse in ihrer Erscheinung. Es entsteht ein Zusammenspiel von Flächen und Strukturen in farblicher Vielfalt.

     

     

    Download / PDF / Urban. Thames. Surfaces

     

     

     

  • 2013 “Naturpodeste”, Künstlergruppe AdHoc Essen

    Naturpodeste

     

    Von Moment zu Moment – je nach Lichtverhältnissen

    und Spiegelungen – wandelt sich die

    Oberfläche des Flusses. Auch die Veränderungen

    des Urbanen zeichnen sich ab, verändern das

    Erscheinungsbild der Themse: ein unaufhörliches

    Zusammenspiel flüchtiger Flächen und Strukturen

    in farblicher Vielfalt.

     

  • 2014 “Colorcodes”, Künstlergruppe AdHoc Essen

    Colourcodes - GESCHLECHTERKLISCHEES

     

    Rosa wirkt sanft und weich, weshalb es allgemein mit Weiblichkeit assoziiert wird. Doch bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts war die Farbgebung für Kinderkleidung konträr zur heutigen Ansicht. Vorher galt Rosa als männlicher Babyfarbton. Rot hat die Assoziationen

    Leidenschaft, Blut und Kampf. Somit galt es lange Zeit als „männliche“ Farbe und Rosa, das „kleine Rot“, wurde Jungen zugeordnet. Blau dagegen ist in der christlichen Tradition die Farbe von Maria. Somit war Hellblau, das „kleine Blau“, den Mädchen vorbehalten. Diese fotografische Arbeit hinterfragt die Sehgewohnheiten die Medien und Modewelt bei uns aufgebaut haben.